GEschichte
Das
erste Dokument, in welchem Gurtnellen erwähnt wird, stammt aus dem 13.
Jahrhundert.
Der erste dokumentierte Lawinenniedergang ist aus dem Jahr 1687. 10 Menschen und 110 Tiere fanden dort den Tod. In der Zwischenzeit gab es noch mehrere Lawinenniedergänge mit insgesamt 40 Lawinenopfern sowie 15 Wohnhäuser, 64 Ställe und 62 übrige Gebäude wurden zerstört.
Im Jahr 1942 wurde
durch die Wucht der Lawine 4 Wagen eines Güterzuges aus den Schienen der Gotthard-Bergstrecke geworfen und kippten wie ein Spielzeug um. Die
Gleise waren mit einer 5 Meter hohen Lawine verschüttet.
Vor genau 50 Jahren wurde mit dem Ja an der
Gemeindeversammlung im Jahr 1956 der Startschuss für die
Lawinenverbauungen gelegt. Bis heute wurden mehrere Kilometer
Verbauungen erstellt. Von einfachen Steinmauern über Holz zu Netzen über
Aluminium und wieder zu Stahl, sind am Geissberg alle Arten der
Verbauungen vorhanden.
